Entscheiden
Anträge freigeben, Bescheide eintragen, Mittelabrufe absegnen.
Einzeln kann das jede Tabelle. Der Unterschied ist, dass hier jeder Schritt am vorherigen hängt – deshalb ist der letzte kein Kraftakt.
Von der Idee über die Skizze und den Antrag bis zur Aufbewahrung. Jede Akte weiss, in welcher Phase sie steht, was als Nächstes fällig ist und wer im Verein dafür zuständig ist.
Das ist der Kern des ganzen Produkts: nicht die Dateiablage, sondern die Verbindung zwischen der Position im Bescheid und der Ausgabe im Kassenbuch. Wer sie hat, macht den Verwendungsnachweis mit einem Knopfdruck. Wer sie nicht hat, hat eine teurere Dropbox.
Eine Ausgabe wird beim Buchen einer Bescheid-Position zugeordnet. Was nicht gedeckt ist, fällt in diesem Moment auf – und nicht ein Jahr später, wenn die Prüfung danach fragt und das Geld ausgegeben ist.
Mittelabrufe rechnen mit dem, was an Belegen dasteht. Und am Ende entstehen Sachbericht, zahlenmässiger Nachweis und Belegliste aus demselben Bestand – zusammen als Prüfmappe, die man abgeben kann.
Landesrecht aller sechzehn Länder, Ministerien, Bezirksregierungen, Förderbanken und die grossen Stiftungen. Förderbuch liest die Seiten und holt heraus, was zählt: Frist, Höhe, Unterlagen – und wer beantragen darf.
Ein Vorstand haftet persönlich. Deshalb ist nachvollziehbar, wer eine Zahl eingetragen und wer sie freigegeben hat.
Anträge freigeben, Bescheide eintragen, Mittelabrufe absegnen.
Belege zuordnen, Ausgaben erfassen, Belegliste erzeugen.
Sachbericht schreiben, Unterlagen sammeln, Fristen im Blick.
Alles lesen, nichts ändern – der Zugang, den eine Prüfung braucht.
Ein Gespräch, ein Zugang, keine Verkaufsschleife.