Fragen

Die Fragen, die vor der Entscheidung kommen.

Kurz beantwortet, ohne Marketingsprache. Was hier nicht steht, beantworten wir im Gespräch – oder wir sagen, dass wir es noch nicht wissen.

Was kostet Förderbuch?

Es gibt bewusst noch keine Preisliste auf dieser Seite. Förderbuch ist jung, und die Verträge entstehen gerade mit den ersten Vereinen – wer heute einsteigt, gestaltet mit und zahlt entsprechend anders als jemand in zwei Jahren. Den Preis nennen wir im ersten Gespräch, klar und ohne Staffelmodell zum Rätseln.

Was wir jetzt schon sagen können: Es wird eine jährliche Lizenz je Organisation, keine Abrechnung nach Belegen oder Nutzern – sonst zahlt am Ende der Verein am meisten, der am ordentlichsten arbeitet.

Warum kann ich mich nicht einfach registrieren?

Weil wir jeden Zugang einzeln aufschliessen. Das hat zwei Gründe, und beide sind ehrlich: Wir wollen wissen, mit welchen Förderungen Sie arbeiten, damit das Produkt an echten Bescheiden wächst – und wir tragen als Auftragsverarbeiter Pflichten, die eine anonyme Selbstregistrierung nicht abbildet.

Praktisch heisst das: Sie fragen an, wir melden uns, und danach steht Ihr Zugang. Es entsteht kein Konto, solange niemand mit Ihnen gesprochen hat.

Ersetzt Förderbuch unsere Buchhaltung?

Nein, und das ist Absicht. Förderbuch ist ein Nebenbuch für Förderprojekte: Es führt Bescheid-Positionen, Belege, Mittelabrufe und Nachweise. Kassenbuch, Jahresabschluss und Steuererklärung bleiben bei Ihrer Buchhaltung oder Ihrer Steuerberatung.

Diese Abgrenzung halten wir bewusst – sie ist der Grund, warum Förderbuch keine GoBD-Zertifizierung braucht, und sie steht deshalb auch in der Fussleiste jeder Seite.

Wo liegen unsere Daten?

Anwendung und Datenbank laufen in Frankfurt am Main. Es gibt keine externen Analysedienste, keine externen Schriften und keine Werbecookies – deshalb kommt Förderbuch auch ohne Cookie-Banner aus. Den Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO bekommen Sie, bevor der erste Beleg hochgeladen wird.

Mehr dazu auf der Seite Sicherheit.

Was passiert mit unseren Unterlagen, wenn wir aufhören?

Sie bekommen Ihre Akten heraus – als Prüfmappe je Projekt, mit Bericht, Belegliste und Belegen. Erst danach wird gelöscht.

Wichtig ist dabei der Unterschied zwischen Löschen und Aufbewahren: Für Förderprojekte gelten Aufbewahrungsfristen von bis zu zehn Jahren. Was Sie aus der Ansicht nehmen, ist deshalb nicht automatisch weg – und was weg darf, verschwindet vollständig.

Können mehrere Personen gleichzeitig arbeiten?

Ja, und das ist der Regelfall: Vorstand, Kasse, Projektleitung und Kassenprüfung haben je eigene Rollen mit eigenen Rechten. Die Prüfung darf lesen und nichts ändern – genau der Zugang, den eine Kassenprüfung braucht und den man sonst als Passwort weitergibt.

Wer wann was geändert hat, steht im Protokoll der Akte.

Wir haben alles in Excel. Können wir umsteigen?

Heute noch nicht per Knopfdruck – eine Übernahme aus vorhandenen Tabellen ist geplant, aber nicht gebaut. Was geht: Sie legen die laufenden Projekte an, tragen die Bescheid-Positionen ein und buchen ab dem Umstiegsdatum in Förderbuch weiter. Für ein laufendes Projekt sind das erfahrungsgemäss ein bis zwei Stunden.

Wir sagen Ihnen im Gespräch ehrlich, ob sich der Umstieg mitten im Projekt lohnt oder ob der Jahreswechsel der bessere Zeitpunkt ist.

Woher kommen die Förderungen im Förderradar?

Aus 104 amtlichen Quellen: dem Landesrecht aller sechzehn Länder, Ministerien, Bezirksregierungen, Förderbanken und den grossen Stiftungen. Förderbuch liest die veröffentlichten Seiten aus und wertet aus, was dort steht – Frist, Höhe, Unterlagen und wer beantragen darf.

Fremde Förderdatenbanken werden verlinkt und nicht ausgelesen, und Seiten, die maschinelles Lesen untersagen, fassen wir nicht an. Die Angaben sind Hinweise, keine Zusagen: In jeder Zeile steht der Weg zur Originalseite.

Ist Förderbuch fertig?

Nein. Förderakte, Bescheid, Budget, Belege, Mittelabrufe, Fristen, Verwendungsnachweis, Prüfmappe, Rollen und Förderradar stehen und werden benutzt. Vordrucke einzelner Fördergeber, die Übernahme aus Excel und die Sammelansicht für Dachverbände sind noch nicht da.

Was zuerst gebaut wird, entscheiden die Vereine, die gerade mitarbeiten. Deshalb das Gespräch vor dem Zugang – und deshalb steht auf der Startseite ein Abschnitt „Ehrlich gesagt“.

Wir sind ein Dachverband. Geht das auch für unsere Mitglieder?

Grundsätzlich ja: Jeder Mitgliedsverein bekommt seine eigene Organisation mit getrennten Daten, die Lizenz läuft über den Verband. Was heute noch fehlt, ist die Sammelansicht über alle Mitglieder – sie ist geplant, und Dachverbände, die jetzt einsteigen, bestimmen mit, was darin steht.

Noch eine Frage offen?

Ein Gespräch, ein Zugang, keine Verkaufsschleife.